Die Vague Watch

Ich hatte gerade eine Idee für eine Uhr. Und zwar würde es mir gefallen, wenn die Uhr nur eine vage Zeit à la Kurz nach 4 anzeigen würde. Denn in Wahrheit reicht das für mich meistens aus. Vielleicht noch ein kleiner Knopf für einen 2-3 Minuten Wecker für meinen schwarzen Tee. Das wäre toll.

Mögliche Zeitangaben wären: Um 1, Kurz nach 2, Kurz vor Viertel 3, Viertel 4, Kurz nach Viertel 5, Kurz vor Halb 6, Halb 7, Kurz nach Halb 8, Kurz vor Dreiviertel 9, Dreiviertel 10, Kurz nach Dreiviertel 11, Kurz vor 12. Man könnte auch variieren mit Gleich schlägst Zwölfe oder Bald Um 5. Da fällt mir ein, dass es Ölf heißen sollte und nicht Elf. Wir Vogtländer sagen nämlich Ölf, auch wenn das niemand zugeben würde. Und natürlich zeigt die Uhr die 42. Minuten an: 16:42.

Ich bin überzeugt, damit werde ich Patentmillionär.

Alltags-Software

Internetzler – also Leute wie du und ich – benutzen wahrscheinlich ziemlich viele kleine und große nützliche Tools, um sich die Arbeit zu erleichtern. Meine kleinen Freunde möchte ich hier einmal kurz vorstellen.

Browser: Google Chrome

Ich benutze nun seit gut einem Jahr Chrome statt Firefox. Chrome ist wesentlich schneller unterwegs und ich komme mit Chrome auch von der Bedienung sehr gut zu recht.

Ich habe Adblock Plus installiert. Die Menge und penetrante Art und Weise, wie man mit Werbung bombadiert wird, geht mir gehörig auf den Zeiger. Zumal immer versucht wird, einen maximalst möglich auf den Sack zu gehen. Auf tollen Seiten ist das Teil selbstredend deaktiviert.

Essentiell für einen Browser sind auch die Entwicklerwerkzeuge. Brauche ich ständig, auch oft nur zum Spaß an der Freude.

E-Mail: Google Mail

E-Mails sind eine feine Sache und alles, was ich damit machen muss, regle ich über Google Mail. Ich bekomme zwar äußerst wenig elektronische Post, aber das ändert sich sicher in Zukunft. Momentan erfollt der Google-Dienst meine Anforderungen. Mal sehen, wie sich das noch entwickelt.

Feeds: Feedly

Nachdem Google den Reader einfach so sterben lässt, bin ich kurzerhand zu Feedly gegangen. Allerdings habe ich nicht wirklich aufwendig die Alternativen sondiert. Ich habe mich also schon mental darauf eingestellt, dass es da vielleicht noch besseres gibt.

Links: Pocket & Bookmarks

Links sind ein wichtiges Thema. Über die Feeds und andere Quellen, wie Facebook, Youtube etc. gibt es öfter Dinge, die ich einfach später anschauen möchte. Die landen dann in Pocket.

Außerdem benutze ich die Lesezeichenleiste recht intensiv. Dort sind Seiten ohne Text abgelegt, so dass nur das Favicon zu sehen ist. Falls es jemanden interessiert, von links nach rechts: Google Mail, Feedly, Google+, Youtube, Tumblr, Facebook, Twitter, Pocket, Soundcloud, dict.cc

Zudem gammeln noch einige Lesezeichen in einem Ordner. Meistens irgendwelche spannenden Seiten oder interessante Artikel die ich mir einfach merken will. Auch ein paar kleine Bookmarklets für Webentwicklungskram sind dabei.

Und was noch?

Für Farben bin ich oft auf 0to255 unterwegs. Gerade, wenn ich zu einer Farbe ein paar Töne heller brauche, usw.

Klar, der Vertretungsplan meiner Schule – immer als PDF online. Auch wenn es meistens langen würde, einfach Morgens in der Schule zu schauen.

tumblrs Baustellen

Tumblr ist eine tolle Sache. Für einen großen Teil der zu erledigenden Blog-Geschäfte reicht es völlig aus und man kann nicht viel falsch machen. Ein geschlossenes System hat eben solche Vorteile. Dieser Umstand bringt allerdings auch Kehrseiten mit sich, auf die man als Benutzer einfach keinen Einfluss hat. Ich werde hier versuchen alle mir bekannten Fehler, Macken und Unsauberheiten zu sammeln, die mir bekannt sind.

Likes

Seit über einem Jahr habe ich auf einem anderen Tumblr-Account eine falsche Anzahl Likes in meiner Sidebar stehen. Liked 8 posts steht da, dabei habe ich nicht einen einzigen Beitrag geliked. Der Support versicherte mir nur, dass man sich dieses Problems bewusst ist und indes schon daran arbeiten würde. Verursacher sind im übrigen gelöschte Beiträge, die man geliked hat. Diese werden nicht vom Zähler entfernt, aber auch nicht mehr in der Übersicht angezeigt.

Auf der Liked-Posts-Seite kann man durch die Seiten navigieren, auch wenn es gar keine Beiträge anzuzeigen gibt. Sobald es 3 Beiträge anzuzeigen gibt, wird versucht weitere zu laden. Es passiert natürlich nichts, wenn alle schon angezeigt sind. Unter Umständen führt der fehlerhafte Like-Zähler dazu, dass das infinite scrolling versucht weitere Beiträge zu laden.

mehrere Tumblelogs auf einem Account

Hat man auf einem Account mehrere Tumblelogs, gibt es ein paar Inkonsistenzen. Egal auf welchem Tumblelog man oben auf Dashboard klickt, man landet auf dem Dashboard des primären Tumblelogs (der zu erst erstellte). In meinen Augen wäre es sinnvoller, wenn man auf dem Dashboard des jeweiligen Tumblelogs landet.

Weiterhin gibt es nach wie vor keine Möglichkeit einzustellen, welches Tumblelog nun das Primäre eines Accounts ist. Es steht also immer der Name des primären Tumblelogs da, wenn man jemandem folgt, die Ask-Box benutzt, usw. 

Quatsch im HTML

Tumblr macht mit meinem HTML ganz schönen Unfug. Vor meinen Theme-Quelltext packt Tumblr nämlich grundsätzlich <!DOCTYPE html> und ein ellenlanges Script und zwei kleine. Grundsätzlich. Ich lasse also den Doctype im Theme weg, im Prinzip kein großes Problem. Wäre es nicht, wenn die Scripts nicht vor dem <html>-Tag stehen würden. Das ist ein dickes Problem.

Ein Script darf nicht außerhalb des head- bzw. body-Bereichs stehen. Da die direkt nach dem Doctype stehen, wird sowohl der html-, als auch der head-Bereich implizit geöffnet. Dadurch ist das HTML per se invalid. Man kann also theoretisch nur ein valides HTML produzieren, wenn man im Theme auch noch das <html> weglässt. Das ist mir persönlich zu heikel. Ich hatte einmal ausversehen alles bis zum <head>-Tag entfernt und dadurch das komplette Customize-Backend unbrauchbar gemacht. Der Support musste mir das bauen.

Weiterhin entsteht durch diese Scripts ein weiteres Problem. Die Charset-Angabe <meta charset="utf-8" /> ist zu weit hinten. Jedenfalls spuckt der Validator den Fehler aus, dass sie nicht innerhalb der ersten 512 Bytes des Dokuments steht. Ebenfalls wird nochmal eine Charset-Angabe innerhalb des Bereiches für die Twitter-Tags gepackt. Verstehe ich nicht. Verstehe auch nicht, warum die Twitter-Tags überhaupt ohne aktivierte Twitter-Integration mit drin stehen.

Überflüssigerweise sehe ich jetzt ab und zu beim Frickeln am Code eine Invalid HTML-Meldung, wenn ich die Vorschau aktualisiere. Captain Obvious schlägt zurück.

keine Abbreviations

Tumblr erlaubt mir nicht, eine Abkürzung in einem Beitrag mit <abbr title="What You See Is What You Get">WYSIWYG</abbr> zu erklären. Tippt man das in’s HTML, wird es einfach wieder entfernt. Schade.

keine Überschriften im Dashboard

Überschriften (z.B. diese h3) werden im Dashboard als normaler Text gezeigt. Immerhin im Post-Editor funktioniert es.

Subjektive Mängel

Ein paar Dinge sind sicher auch subjektiv, für mich aber eben ein Problem. Ich frage mich, warum nicht jeder Post-Type ein zumindest optionales Title-Feld hat. Ich hätte gern für jeden Beitrag einen Titel und möchte dafür nicht die Captions anderer Post-Types missbrauchen. Außerdem sind ein paar Post-Types sowieso unbrauchbar. Oder alle?

Weiterhin ist der Customize-Bereich für Tumblelogs ganz schön nervig. Der Theme-Editor ist viel zu klein und hat quasi keine Scrollleiste - komm schon, die paar Pixel! Link-Pseudoklassen interpretiert die Vorschaufunktion zudem nicht richtig.

kleine, schicke Spielereien

Neulich hab’ ich mich durch meine Lesezeichen gewühlt und wieder mal elends viel alten Kram rausgeworfen. Da hat sich noch ein Ordner aufgetan, wo ich solche kleinen Browser-Spielereien gesammelt hatte. Die  stell ich hier einfach mal unter – so als kleines Zeitverschlingen.

Pallo

Pallo füllt euer Browser-Fenster mit bunten Kreisflächen. berührt ihr einen Kreis mit der Maus, teilt dieser sich gleichmäßig in 4 neue Kreise auf. Das geht soweit, bis ihr nur noch kleine Pixel übrig habt. Wer es als erstes schafft alles auf 1x1 Pixel kleine Punkte zu reduzieren, bekommt einen Lolli.

Nudge

mit Nudge kann man kleine Liedchen zusammen klicken. Dazu hat man 8 verschiedene Soundpaletten. Man kann da auch noch mehr einstellen. Steht alles links beschrieben.

Browser Pong

Browser Pong bringt Pong in den Browser. Drückt man auf Play, dann werden 3 kleine Browser-Fenster geöffnet, eins ist der Ball und die anderen beiden die Platten. Dann darf man den Ball nicht an den Rand lassen. Ach was red’ ich da. Kennt ihr doch.

Drum Kit

Das Drum Kit verwandelt eure Tastatur in ein Drum Kit und spielt auf Knopfdruck ganz witzige Sound-Samples ab. Sowas hat mich irgendwie schon immer gereizt, allein der Wille es zu tun, ist nach wie vor nicht da.

Scale Of The Universe 2

Auch eine Sache, die mich seit je her fasziniert sind die Unendlichen Weiten. Der Weltraum. Ihn zu entdecken gilt es in Scale Of The Universe 2. Nein, dass ist kein Spiel, sondern viel mehr eine Simulation, die visualisiert, welche Dinge zu welchen Größendimensionen gehören. Von mikroskopisch klein und noch kleiner als dem bis zu den größten Objekten im Weltraum, deren Gewaltigkeit wohl außerhalb des Vorstellungsrahmens der meisten von uns liegt. Faszinating.

Kern Type

Die beiden sind schon ziemlich bekannt: Zum einen Kern Type, ein Spiel bei dem man den Abstand zwischen einzelnen Buchstaben korrigiert, um so ein angenehmeres Schriftbild zu erzeugen.

Shape Type

Und dann wäre da noch Shape Type. Das ist noch interessanter, weil man dort die Form einzelner Buchstaben korrigiert. Toll vor allem wie das geschieht: Mit einem Pfadwerkzeug!

Color

Zu Kern Type und Shape Type hat sich in der Zwischenzeit noch ein weiteres Spiel dieser Sorte gesellt: Color. Auch wieder ganz wunderbar umgesetzt muss man hier zu einer vorgegebenen Farbe selbige aus einem Farbkreis holen. Das ist zunächst moch ganz einfach, später muss man aber 2 Farben gleichzeitig anpassen, und noch weiteres. Klasse!

tumblr portrait

Das ist das kleine, freundliche Blog von Philipp. Dinge, die raus müssen, aus meinem Kopf und in die Welt. Sprich mit mir.